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Donnerstag, 15. April 2010

Märchen mit Massage

++++ eine wirklich süße Idee - Zitat +++++

Ehingen. Eine Geschichte, die einen im wahrsten Sinn des Wortes berührt, anstößt und bewegt, war gestern in der Stadtbücherei zu hören.

Die Autorin Minna McMaster war gestern Nachmittag zu Gast in der Ehinger Stadtbücherei. Sie las aus ihrer Geschichte vom Ritter Drachenfreund - einer Erzählung, die einen wahrhaft zupackenden Reiz besitzt. Denn der Vortrag wird mit einer Art Massage verbunden. 

Wenn der Ritter sich nach dem Aufstehen das Stroh aus dem Haar klopft, zupfen sich auch die Zuhörer gegenseitig an den Haaren. Und wenn die Magd in der Schlossküche im Topf rührt, reiben sich die Hörer gegenseitig mit kreisenden Bewegungen den Rücken. 

Das alles machte sichtbar Spaß - so etwas könnte wohl auch manche dröge Literaturlesung für Erwachsene entschieden interessanter gestalten und manchen Dämmerschlaf angesichts von Lyrik und Prosa vermeiden helfen.

Original-Text hier:


Zitat Ende - Zum Nachmachen empfohlen !!! ;o)


Mittwoch, 7. April 2010

Im Zauberland der Schmetterlinge

Es war einmal ein alter Ackergaul namens Jolante, der seine Dienstzeit bereits beendet hatte. Jolante lebte bei einem ebenfalls schon sehr alten Bauernehepaar ganz weit draußen auf dem Land. Eigentlich konnte man gar nicht mehr zählen, wie alt der Ackergaul war, jedenfalls war er schon sehr alt und entsprechend schon ein wenig klapprig.

Jolante stand den ganzen Tag auf der Wiese herum, wenn das Wetter schön, aber nicht zu warm war und im Stall, wenn es regnete. Es war ein langweiliges Leben. Und wenn Jolante an frühere Zeiten dachte, als sie noch jung gewesen war, dann wurde sie wehmütig und sehnte die gute alte Zeit herbei.

Eines Tages zog es Jolante hinaus auf die Wiesen. Sie war müde. Sehr müde um es genau zu sagen. Und Jolante war der Meinung, dass jetzt ihre Zeit gekommen war, wo sie Abschied nehmen musste von der guten alten Erde, um eingehen zu können in den ewigen Kreislauf des Lebens.

Ihre Schritte waren schleppend und müde und der graue Bart hing ihr bis fast an den Boden, so sehr neigte sie ihren Kopf herab. Vorteil¬haft war diese Gangart ganz bestimmt nicht, denn so verpasste der alte Ackergaul fast einen wunderschönen Wasserfall, der in einiger Entfernung zu sehen und zu hören war.

Aber Jolante, der alte Ackergaul, nahm ihn wahr und beschloss, so kurz vor dem Ende ihres Lebens noch einmal diesen wunderschönen Anblick von nahem zu genießen. Und so trabte sie langsam näher.

Dort angekommen war sie überwältigt von dieser prachtvollen Schönheit, die der Wasserfall ausstrahlte. So viel Kraft und Leben! Schön! Und sie wünschte sich, dass auch sie noch einmal so viel Kraft haben würde.

Da Jolante durstig war, beugte sie ihren Kopf herab und trank etwas von dem kristallklaren, frischen Wasser und löschte so ihren Durst. Und weil Jolante müde war, bemerkte sie nicht, dass dort unten eine kleine, grüne Raupe auf der Erde saß, die nur auf diesen Augenblick gewartet hatte.

Schwuppdiwupp klammerte sich die kleine, grüne Raupe an dem langen Bart von Jolante fest und krabbelte langsam, Stück für Stück, am Bart höher und höher, bis sie am Ohr des Ackergauls angelangt war.

Dort angekommen flüsterte sie, um den Ackergaul nicht zu erschrecken: „Hallo, mein Freund. Ich bin Pips, die kleine Raupe. Ich möchte in das Wunderland hinter dem Wasserfall, denn ich habe gehört, dass dort Wunder geschehen sollen. Würdest du mich dort hinbringen? Ich allein schaffe es nicht, denn ich würde unter dem vielen Wasser des Wasser¬falls ertrinken.“

Ein wenig irritiert war Jolante schon, denn es ist ja nun nicht gerade alltäglich, dass man eine Raupe im Ohr sitzen hat, die einem auch noch zuflüstert, dass sie durch den Wasserfall gebracht werden will – und dann auch noch in ein Wunderland, wo es Wunder doch nun wirklich nicht auf der Welt gibt.

Jolante schüttelte den Kopf, aber sofort fiel ihr ein, dass ja dann die Raupe aus dem Ohr fallen könnte und so ließ sie es wieder sein. Statt dessen wieherte sie leise, was in der Raupensprache etwa so viel hieß, als wenn Jolante der Raupe noch nicht glaubte.

„Bitte, lieber Ackergaul. Ich glaube, es wird auch dein Schaden nicht sein, wenn du mitkommst. Wir könnten dort bestimmt gute Freunde werden. Lass’ es uns doch wenigstens versuchen!“ jammerte Pips, die Raupe, und deutlich konnte man einen weinerlichen Unterton vernehmen.

Jolante überlegte einen Moment, aber dann gab sie ihr Einverständnis und fragte die Raupe, wie sie das am besten machen sollten. Die Raupe erklärte es Jolante ganz genau und dann klammerte sie sich im Ohr des Ackergauls fest und es ging los.

Das Wasser prasselte auf Jolante hernieder und es schmerzte beinah schon ein wenig. Aber sie schnappte tief Luft und marschierte durch das stürmische Wasser hindurch. Als sie die Luft kaum noch anhalten konnte und schon die Lungen schmerzten, sah sie ein Licht und ihre Schritte wurden schneller. Und dann war sie plötzlich wieder draußen.

Es war herrlich! Ein Blick über ein zauberhaftes Land. Das musste das Paradies sein! Frische Frühlingsluft, ein wunderschöner Duft ringsherum und ein unendliches Meer von herrlichen Blüten in allen nur erdenklichen Farben. Was für eine Pracht! Jolante konnte sich gar nicht sattsehen.

Auch Pips kam aus dem Ohr wieder heraus gekrochen und schüttelte sich erst einmal. Und dann staunte auch sie nicht schlecht, denn so etwas herrliches hatte sie noch nie in ihrem Leben gesehen.

„Oh, das ist ja noch herrlicher als ich es mir in meinen kühnsten Träumen zu träumen gewagt hatte!“ rief die Raupe begeistert und seufzte tief. Und auch Jolante konnte dem nur zustimmen.

Plötzlich kam ein Schmetterling auf sie zu und hielt kurz vor ihnen an. „Guten Tag und herzlich Willkommen im Zauberland der Schmetter¬linge. Hier bei uns ist alles leicht. Aber leider dürfen hier nur Schmetterlinge leben. Für andere Tiere ist es verboten,“ sagte der Schmetterling, der hübsch in vielen bunten Farben schillerte.

„Aber ich würde doch so gern hier bleiben,“ jammerte die Raupe. „Alles würde ich dafür tun!“

„Oh, ja, ich auch!“ sagte Jolante, die sich blitzschnell überlegt hatte, dass sie dieses Leben hier auch gern eintauschen würde gegen das triste Leben auf dem Bauernhof.

„Nun gut, dann gibt es für euch nur eine Möglichkeit. Ihr müsst Schmetterlinge werden!“ erwiderte der Schmetterling, der vor ihnen stand.

„Ja, ja, das wollen wir werden,“ sagten Pips und Jolante im Chor. „Dafür würden wir alles tun.“

„So viel ist gar nicht notwendig,“ sagte der Schmetterling und sprach eine Zauberformel, die die beiden nicht verstanden. Es gab einen merkwürdigen Knall und dann waren der Ackergaul Jolante und die Raupe Pips zu wunderschönen Schmetterlingen geworden.

„Das ist ja phantastisch!“ rief der Schmetterling Pips aus. „Das ich das noch erleben darf!“ Und auch der Schmetterling Jolante war begeistert und flatterte aufgeregt hin und her.

„Ich wünsche euch viel Freude im Zauberland der Schmetterlinge!“ rief der Schmetterling, der sie vorhin begrüßt hatte und schon flatterte er davon.

Und Jolante und Pips machten sich gemeinsam auf den Weg. Sie untersuchten das ganze Land, fanden viele neue Freunde und lebten ein ganzes glückliches Schmetterlingsleben im Zauberland der Schmetterlinge.

(c) Gudrun Anders

Kurzgeschichte: Mann am Steuer ...

Am Dienstag morgen wollte ich einen Termin wahrnehmen, zu dem ich eh schon zu spät dran war. Wer kommt schon gern zu einer Massage zu spät ...

Etwas in Eile sprang ich in meinen schnuckeligen, knallgelben Smart und startete. Leider tat sich nichts – die Batterie war wohl entladen oder kaputt.

Etwas zerknittert sagte ich meinen heiß ersehnten Termin wieder ab und ließ mir von meinem freundlichen Nachbarn Starthilfe geben. Was gar nicht so einfach war, denn ich musste zunächst durch die Heckklappe von hinten in mein eigenes Auto einsteigen, um die Beifahrertür öffnen zu können – die Zentralverriegelung tat’s ja nicht mehr ...

Nachdem wir die Beifahrerseite von Altpapier und mehreren Tüten Glas, das für den Glascontainer bestimmt war, befreit hatten, konnten wir auch die kleine Klappe am Fußboden öffnen, damit wir endlich an die Batterie heran kamen.

Das es dann einfacher weiter ging, kann ich nicht behaupten, denn das Starthilfekabel war zu kurz, weil rechts neben meinem Auto ein großer Betonblumenkübel seinen eingestammten Platz hat, so dass sein Auto nicht dichter heranfahren konnte. Da ich aber abschüssig parkte, trauten mein gehbehinderter Nachbar und ich uns auch nicht, den Smart allein etwas bergan zu schieben. Wir kamen also nicht an die Batterie heran. Was für ein Morgen ...

Gott sei Dank wohne ich auf einem Bauernhof. Mein Nachbar holte also den Bauern von nebenan mit samt seines Traktors und wir zogen so nur wenig später den Smart zwei Meter zurück. Schnell war das Starthilfekabel angeklemmt, das Auto sprang wieder an. Puhhh .....

Um nicht in unserer leicht hügeligen Walachei stehen zu bleiben, fuhr ich durch einen für den öffentlichen Verkehr gesperrten Weg, der mich schneller an mein Ziel – die Werkstatt – brachte. Als ich den Weg gerade verließ, bog ein Polizeiwagen ein, um sich dann hier zu postieren und wahrscheinlich später auch abzukassieren. Puh – die 30 Euro hatte ich wenigstens gespart.

Nach kurzem Suchen fand ich die Einfahrt zur recht großen Werkstatt. Als ich in den Weg einbog, sah ich schon, dass Hochbetrieb herrschte. Mit laufendem Motor stieg ich aus und erkundigte mich hinter einer offenen Werkstatttür kurz bei einem der Mitarbeiter, wie ich zu einer neuen Batterie käme. „Stell’n Se ma den Wajen irjendwo ab und geh’n hinten zum Kollejen im Laden.“

„Wagen abstellen“ war leichter gesagt als getan, denn absolut alle Parktaschen waren besetzt, sogar am Seitenrand parkten schon Autos und mehrere Wege waren versperrt. Eine einzige kleine Smart-Parklücke war übrig, die ich auch nutzte. Vom teilweise begrünten Seitenstreifen aus gab es hier auch einen problemlosen Zugang zur Batterie. Mir war es zu gefährlich, den Schlüssel bei laufendem Motor einfach stecken zu lassen, während ich irgendwo in der Werkstatt verschwand.

Und so machte ich den Motor aus, ging in den Laden hinein und erklärte dem leicht zerknittert dreinschauenden Mann dann mein Anliegen. „Müssen Sie wohl ne Weile warten, sie sehen ja, was hier heute los ist“, sagte er dann etwas unwirsch. „Geben Sie mal ihre Papiere her. Wird mit neuer Batterie weit über 100 Euro.“  Und er tippte dann missmutig meine Daten in den Rechner.

Während ich draußen am Auto wartete – abschließen funktionierte ja auch nicht mehr – lehnte ich am Wagen und unterhielt mit mich einem mittelalterlichen Mann, offenbar polnischer Herkunft, der gerade einen Unfall gehabt hatte und seine Lampen reparieren lassen musste.

Fast eine Stunde verstrich. Wir sahen Mechaniker, die hin und her liefen, Autos, die kamen und gingen – aber unsere Autos wurden noch immer nicht zur Reparatur abgeholt.

Plötzlich erscholl ein lautes Hupkonzert hinter mir und ein donnernd gebrülltes „Nehmse ma irre Karre da endlich wech!“ Ich sah mich um und erblickte einen etwa 35 Jahre alten Türken mit Vollbart und Schiebermütze, der behäbig in seinem klobigen Auto saß (da hätte mein kleiner Smartie bestimmt 2 x rein gepasst) und die Bedeutung seiner Worte mit geballter Faust unterstrich: „Mein Gott, Frau am Steuer ...“

Offensichtlich meinte er mich, denn im Eifer des morgendlichen Gefechtes war ich ein Stückchen zu weit in die Parkplatzausfahrt hinein gefahren. Und mit seiner riesigen Karosse hätte er entweder den Zigarettenautomaten umgefahren oder meine Stoßstange mitgenommen.

„Wären Sie bitte so freundlich, kurz rückwärts raus zu fahren?“ fragte ich, denn er musste einfach an 3 parkenden Autos vorbei und konnte dann bequem vorwärts den Parkplatz verlassen.

„Dafür bin isch zu faul“, grinste er mich blöde an und trommelte ungeduldig mit seinen dick beringten Fingern auf die Tür. „Und jetzt fahrn se ma wech!“

„Kann ich leider nicht,“ versuchte ich es immer noch einigermaßen freundlich. „Die Batterie ist leer. Der Wagen springt nicht an.“

„Mein Gott nochma – dann schieben se ihr kleenes Dingelchen doch wech, kann bei der Briefkastengröße ja nich so schwieirch sein!“

Langsam stieg mein Blutdruck etwas an, dennoch erwiderte ich betont ruhig und langsam: „Ich kann ihn auch nicht weg schieben, der Schlüssel für das Auto befindet sich gerade bei irgendeinem Mitarbeiter dieser Werkstatt.“

Er machte seinen Wagen wieder aus und erklärte offenbar seinem Sohn auf dem Beifahrersitz irgendwas auf Türkisch. Der Sohn flitzte los in den Laden. „Kann nicht wahr sein ...“ kam es grollend aus seinem Auto in meine Richtung und die Finger trommelten noch immer. Sein Sohn flitzte unterdessen in einen etwas entlegeneren Teil des Werkstattgeländes.

Fünf Minuten vergingen, aber der Sohn kam nicht zurück. Der Mann schälte sich schließlich aus seinem Auto raus, ging seinem Sohn hinterher und grummelte laut als er an mir vorbei stapfte: „Jetzt komm’ ich wegen ihnen auch noch zu spät!“

Meine Betriebstemperatur stieg auf 91°. Mit äußerster Anstrengung um ruhig zu bleiben, entgegnete ich: „Wenn Sie kurz rückwärts raus gefahren wären, wären Sie wahrscheinlich schon längst schon da ...“

„Jetzt wollen Sie mir auch noch die Schuld an ihrem falschen Verhalten geben, oder was?“ brüllte er mich an und stapfte in Richtung Werkstatt. „Muss mir ja nicht von Frau sagen lassen, was ich zu tun habe ...“ Ich hielt lieber den Mund, obwohl ich inzwischen 95° auf meinem inneren Thermometer angezeigt bekam.

Weitere fünf Minuten vergingen. Dann kam der Deutsch-Türke mit zwei Mechanikern und seinem Sohn aus der Werkstatt auf mich zu. Ich sagte gar nichts, sah nur zu, wie ein Mechaniker den Schlüssel ins Schloss steckte und umdrehte, und umständlich den Leerlauf einlegte. Die anderen packten bodygebuildet meinen Smart an und gaben ihm einen kräftigen Schubs. So viel, – ein Smart ist halt recht leicht ... –, dass der kleine Mechaniker auf dem Fahrersitz beinahe nicht schnell genug reagierte und sie fast einen schwarzen Mercedes, der direkt hinter mir parkte, angefahren hätten.

„Sehen Sie, so einfach ist das, Frau!“ blitzte mich der 1,63 m große Mann von unten an. Wobei er das „Frau“ irgendwie ausspuckte. Mein Temperaturfühler zeigte 98° und ich seufzte nur: „Oh, man!“

Leider wohl doch zu laut, denn er setzte noch einen nach, nachdem er seine Autotür zugeknallt hatte: „Und – wollen Sie sich gar nicht bei mir für die tolle Hilfe bedanken?“

Ich war so baff, dass mir der Mund offen stehen blieb und ich nahm nur wahr, dass ich wohl ungläubig den Kopf geschüttelt haben muss. Hinter mir kam in diesem Moment Gott sei Dank ein Mechaniker und kümmerte sich endlich um meine tote Batterie. Die Riesenkarosse mit einer geballten Faust auf dem Fahrersitz fuhr jetzt an mir vorbei, und er gab neben mir noch einmal laut röhrend Vollgas.

Der Mechaniker wechselte die Batterie und als ich hoch sah, bemerkte ich, dass der kleine Mann mit dem großen Auto nicht sehr weit gekommen war. Ein Wagen mit Pferdeanhänger blockierte die Ausfahrt, aus der er raus wollte. Die geballte Faust wirbelte aus dem Fenster an der Fahrerseite, was die umstehenden Menschen aber offenbar nicht sehr beeindruckte.

Achselzuckend seufzte ich und nahm vom Mechaniker, der die Batterie inzwischen gewechselt hatte, meine Papiere entgegen und ging schon mal bezahlen. Ein paar Minuten später funktionierte mein Wagen wieder einwandfrei und ich konnte mich auf den Nachhauseweg machen. Ich nahm die Ausfahrt, die ich auch dem kleinen Mann empfohlen hatte, denn dort auf der Seite war alles frei.

Wieder auf normaler Betriebstemperatur angelangt, sah ich mich noch einmal um und entdeckte den mittlerweile von mehreren Autos noch immer eingekeilten Wagen des tobenden Mannes. Tja, so ist das manchmal im Leben. Mir fiel an diesem Tag nur eines dazu ein: „Mann am Steuer ...“

(c) Gudrun Anders

„Wer schreibt, der bleibt!“

sagte man früher.


Aber wo bleibt das Buch, das ich geschrieben habe?
Wie wird aus meinem Manuskript denn eigentlich ein Buch?
Und wenn ich das Buch dann habe – wie kommt es an den Leser?


Der Buchmarkt hat sich in den letzten 20 Jahren – wie überhaupt die Medienbranche – extrem stark verändert. Dies ist meist nur den Insidern der Branche offensichtlich oder denen, die sich intensiv mit der Branche auseinander setzen wollen oder müssen – zum Beispiel Jungautoren, die ihr Buch an den Markt bringen wollen.

Und die Branche wird sich in den nächsten Jahren weiter entwickeln, denn die Zahl der Manuskriptanbieter steigt, während die Zahl der Leser voraussichtlich weiter fallen wird. Dennoch werden auch im Internetzeitalter weiterhin gute Bücher gelesen. Genauso werden neue Verlage entstehen, die aber ganz neue, innovative Wege gehen (müssen).

Die ehemalige spirituelle Verlegerin Gudrun Anders,  hat in den letzten 20 Jahren als Autorin, Buchhändlerin und Verlegerin die Buchbranche eingehend studiert und mit vielen Autoren und Autorinnen gearbeitet. Sie kennt die Tücken der Branche und möchte jetzt nach erfolgter Umstellung ihres Verlages (Jung-) Autoren mit Rat und Tat zur Seite stehen.

In ihrem Autoren-Training geht es um die Frage, wie das bereits fertig geschriebenes Manuskript in die Buchform und anschließend in den Buch(groß)handel kommt. Die spirituelle Verlegerin (www.spirit-rainbow-verlag.de) erklärt die unterschiedlichen Verlagstypen und macht Sie fit dafür, wie Sie zu ihrem Buch kommen und macht Vorschläge, wie Sie sich als Autor in einem hart umkämpften Markt etablieren könnten, denn ihre Devise könnte sein:

Kein Buch ist so schlecht,
dass es nicht in irgendeiner Weise nützen könnte.
Philius der Jüngere

So teilt sie mit Begeisterung ihr Wissen und ihre Erfahrung aus 20 Jahren als Autorin, Buchhändlerin und Verlegerin, damit gut informierte Autoren anderen Menschen mit ihren Publikationen weiterhelfen können.

Dienstag, 6. April 2010

Bücher sind Meister



"Bücher sind Meister, 
die uns ohne Zucht und Strafe lehren,
ohne Beschimpfungen oder Zorn.
Wenn Du etwas von ihnen willst, 
schlafen sie nicht,
wenn Du sie suchst, 
verstecken sie sich nicht,
wenn Du einen Fehler machst, 
schelten sie Dich nicht,
wenn Du Dich dumm anstellst, 
lachen sie Dich nicht aus."
 
Elizabeth B. Browning, Schriftstellerin

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